Dipl. Geogr. Karoline Luise Brandt

Kontakt:

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.

Institut für Landnutzungssysteme
Eberswalder Straße 84
15374 Müncheberg

Telefon: +49 (0)33432 82-184
Fax: +49 (0)33432 82-387

E-mail: Karoline.Brandt[at]zalf.de


Curriculum vitae

Seit 04/2011

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorandin), Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg (ZALF) e.V., Institut für Landnutzungssysteme

2010-2011

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMELV-Verbundprojekt EVA II - Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter den verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands. Teilprojekt: Ökologische Folgewirkungen des Energiepflanzenanbaus

2003-2010

Studium der Geographie (Diplom) mit den Nebenfächern Agrarwissenschaften und Biologie an der Humboldt Universität zu Berlin Diplomarbeitsthema: Landschaftsökologische Auswirkungen des Energiepflanzenanbaus auf die Habitatnutzung von Feldvögeln - Effekte der veränderten Zusammensetzung und räumlichen Anordnung der Fruchtarten in einer Region

       

 


Thema der Dissertation


Einfluss der Fruchtartwahl und Fruchtfolgegestaltung auf die Habitatgüte von Ackerflächen untersucht am Beispiel des Energiepflanzenanbaus 

Betreuung durch: Dr. Michael Glemnitz (ZALF) und Prof. Dr. Boris Schröder


Der zunehmende Anbau von Energiepflanzen in Deutschland wird als eine der Hauptursachen für den straken Artenverlust in der Agrarlandschaft angesehen. Besonders der verstärkte Anbau von Mais, häufig in Monokulturen, gilt als schwerwiegendes ökologisches Problem. Vielfältige innovative Anbauoptionen wie beispielsweise die Nutzung neuartiger Kulturen oder das Anbaukonzept der Zweikultur-Nutzungssysteme sind im Hinblick auf die ökologischen Auswirkungen des Energiepflanzenanbaus noch weitestgehend unerforscht; ihre Folgen lassen sich insofern nur schwer vorab einschätzen. Hinzu kommt, dass viele Arten auf Umweltveränderungen mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung reagieren (“time-lag-effect”) und deshalb die Effekte nur schwer direkt im Feld zu messen sind. Das Ziel meiner Dissertation ist es, ein Kulturarteneignungsmodell zu entwickeln, um die Auswirkungen des zunehmenden Energiepflanzenanbaus auf die Habitatqualität der Agrarlandschaft für verschiedene Organismengruppen (Feldvögel, Laufkäfer, Spinnen, Blütenbesucher und Unkräuter) zu beurteilen.


Publikationen (nicht reviewed)

Brandt, K. & Glemnitz, M. (2011): Einfluss der Fruchtfolgegestaltung für Energiepflanzen auf die Habitatgüte der Anbauflächen für die Brut von Feldvögeln. Die Vogelwarte: Zeitschrift für Vogelkunde 49 (4): 257-258.


Glemnitz, M., Platen, R., Brandt, K., Hufnagel, J., Saure, C. (2010): Energiepflanzenanbau und Biodiversität: deutschlandweites Verbundprojekt EVA erforscht Alternativen zum Energiemaisanbau. Forschungsreport Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz (1): 38-41.